Ortsgeschichte | Vereinsgeschichte | Könige

Schützenkönige

1954 Schroll Max
1955 Münchsmeier Karl
1956 Netter Josef
1957 Netter Josef
1958 Netter Josef
1959 Bauer Georg
1960 Schermer Johann
1961 Gabler Josef
1962 Regler Paul
1963 Buchberger Josef
1964 Pfaller Matthias
1965 Eckstein Xaver
1966 Regler Paul
1967 Regler Johann
1968 Neubauer Willi
1969 Neubauer Willi
1970 Krieglmeier Andreas
1971 Regler Michael sen.
1972 Gabler Josef sen.
1973 Regler Josef
1974 Schneider Michael
1975 Krieglmeier Barbara
1976 Nerb Konrad
1977 Krieglmeier Willi
1978 Bemsel Josef
1979 Regler Michael jun.
1980 Krieglmeier Andreas
1981 Nerb Konrad
1982 Schermer Johann
1983 Regler Johann jun.
1984 Müller Richard
1985 Schermer Anton
1986 Nerb Konrad
1987 Eckstein Xaver jun.
1988 Müller Richard
1989 Heiß Stilla
1990 Neubauer Johann
1991 Regler Anton
1992 Fuchs Johann, Zandt
1993 Mederer Johann
1994 Gabler Johann
1995 Mederer Johann
1996 Nerb Konrad
1997 Nerb Konrad
1998 Mederer Johann
1999 Bemsel Richard
2000 Bemsel Richard
2001 Mederer Stefan
2002 Mederer Johann
2003 Pfaller Josef
2004 Schneider Matthias
2005 Schneider Michael jun.
2006 Schneider Michael jun.
2007 Schneider Matthias
2008 Krieglmeier Johanna
2009 Nerb Konrad
2010 Fuchs Johannes
2011 Fuchs Johannes
2012 Mederer Johann
2013 Mödl Michael
2014 Trost Reinhold
2015 Regler Andreas
2016 Bemsel Richard
2017 Münchsmeier Manfred
2018 Fuchs Johannes
2019 Krieglmeier Bernhard
2020 Johanna Beck
2021 COVID 19 PANDEMIE
2022 COVID 19 PANDEMIE
2023 Preiß Johannes
2024 Sarah Fuchs

Jungschützenkönige

1982 Fuchs Karl
1983 Gabler Martin
1984 Schneider Matthias
1985 Regler Michaela
1986 Heiß Ludwig
1987 Eckerle Peter
1988 Schermer Johann
1989 Schneider Michael
1990 Trost Reinhold
1991 Schneider Michael
1992 Neubauer Christian
1993 Schneider Stephan
1994 Pfaller Thomas
1995 Schneider Stephan
1996 Schneider Stephan
1997 Krieglmeyer Stephan
1998 Nerb Benedikt
1999 Regler Monika
2000 Schneider Sylvia
2001 Nerb Benedikt
2002 Regler Andreas
2003 Müller Sebastian
2004 Mader Monika
2005 Regler Andreas
2006 Mader Monika
2007 Regler Elisabeth
2008 Regler Michaela
2009 Eckstein Raphael
2010 Regler Martina
2011 Regler Felicitas
2012 Fuchs Veronika
2013 Fuchs Lena
2014 Gabler Felix
2015 Fuchs Lena
2016 Fuchs Thomas
2017 Regler Lukas
2018 Regler Lukas
2019 Gabler Nina
2020 Regler Fabian
2021 COVID 19 PANDEMIE
2022 COVID 19 PAMDEMIE
2023 Zwerger Richard
2024 Marika Schneider

Gaujugendkönige

2017 Gabler Nina

Gaukönige Luftgewehr

1976 Nerb Konrad
1981 Eckstein Xaver jun.
1994 Krieglmeier Willi
2010 Bemsel Richard
2015 Krieglmeier Willi
2017 Krieglmeier Bernhard

Gaukönige Luftpistole

2013 Nerb Konrad

Gaudamenkönige

2019 Löchl Martina

Unseren verstorbenen Mitgliedern zum Gedenken:

1960 Willibald Treffer1961 Josef Eckstein
1962 Johann Wolfsteiner1964 Engelbert Pfaller
1967 Ernst Schönhuber sen.1968 Karl Eckerle
1971 Josef Forster1973 Heribert Emmendörfer
1967 Ernst Schönhuber jun.1978 Josef Bemsel jun.
1980 Johann Bengl1981 Johann Drechsler, München
1982 Pfr. Alois Herrler1982 Rupert Heiß jun.
1982 Johann Krieglmeier1984 Karl Münchsmeier
1988 Johann Geyer sen.1988 Johann Schermer sen.
1994 Jürgen Gradl1994 Andreas Krieglmeier
1996 Alois Müller1998 Johann Regler
1998 Alfons Fuchs1999 Andreas Meyer sen.
1999 Andreas Wenzl1999 Josef Regler, Hirnstetten
2000 Ludwig Fuchs sen.2002 Josef Pfaller sen.
2005 Josef Neubauer2005 Xaver Bemsel
2005 Josef Sonntag2009 Michael Regler sen.
2009 Robert Bengl2010 Thomas Burkhardt
2010 Maximilian Schroll sen.2010 Ludwig Schlamp sen.
2010 Johann Lauerer2011 Josef Schneider sen.
2011 Walburga Krieglmeier2011 Barbara Krieglmeier
2012 Josef Regler sen.2012 Konrad Regler, Altlandrat
2013 Philipp Mader sen.2014 Karl Seitz sen.
2014 Matthias Bauer2015 Michael Bauer sen.
2015 Georg Nerb2015 Josef Gabler
2015 Richard Neger2016 Otto Süß
2020 Ludwig Zwerger2020 Josef Burkhardt
2020 Xaver Eckstein sen.2021 Michael Schneider jun.
2021 Josef Bemsel2021 Norbert Benzinger sen.
2022 Willibald Miehling2022 Johann Schneider
2022 Marieluise Regler2023 Andreas Meyer-Schalkhammer

Wir werden euch nie vergessen !

Sportliches von der Jurahöhe

In der Gaumeisterschaft mit dem Zimmerstutzen konnte Stefan Mederer den Titel des Vizemeisters erringen. Den Mannschaftstitel des Gaumeisters 2002 in der Disziplin Zimmerstutzen holten sich die Schützen Richard Bemsel, Johann Mederer und Stefan Mederer.

Jährlich tragen die Schützen der Jurahöhe ihre Vereinsmeisterschaft aus, ebenso kämpfen die Mitglieder beim Weihnachtsschießen um gestiftete Scheiben und Sachpreise.

Traditionell wird das Großgemeindeschießen der Gemeinde Kipfenberg jedes Jahr von den fünf Schützenvereinen der Gemeinde im Wechsel ausgetragen.

Alljährlich wird am Schulgelände ein Sommerfest veranstaltet.

Weiterhin beteiligen sich die Jurahöheschützen bei den Wettbewerben der Vereine des Gaues Eichstätt sowie den traditionellen Gauschießen.

Da in den Jahren nach der Errichtung des Vereinsheimes ein nicht zu erwartender Ansturm bei allen Veranstaltungen im Schützenhaus zu verzeichnen war, – vor allem bei Faschingsbällen reichte der Platz bei weitem nicht aus- war eine Erweiterung der Küche sowie der Anbau eines Lagerraumes am Vereinsheim unumgänglich. Beide Vorhaben wurden im Jahr 1996 verwirklicht.

Ein besonderer Dank gilt den zur Zeit fünf aktiven Wirten bzw. Wirtepaaren im Schützenhaus, die sich den anstrengenden Job jeweils wochenweise teilen. Ohne deren Arbeit wäre unser Vereinsheim wohl bei weitem nicht so gut besucht.

Natürlich sind „unsere“ Küchendamen unter Federführung von Anni Mödl, Betty Neubauer, Christa Münchsmeier und Anni Krieglmeier mit ihren Helferinnen nicht zu vergessen.

Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre wohl auch ein Schützenfest, wie es der Verein im Jubeljahr 2002 feiert, niemals möglich. Wie schon in den Anfangsjahren, bei der Fahnenweihe 1959, beim Schützenfest zum 25-jährigen Jubiläum 1979 oder bei der Einweihung des neuen Vereinsheimes 1989, die Pfahldorfer verstehen mit ihren Gästen zu feiern und sich über Gelungenes zu freuen.

Nach längeren Diskussionen hinsichtlich des Zeitpunktes der 50-Jahr-Feier einigte man sich schließlich auf das Jahr 2002, da der Verein 1952 gegründet wurde. Daher feiert der Schützenverein Jurahöhe Pfahldorf e.V. 2002 zu Recht sein 50-jähriges Bestehen.

Möge auch dieses Jubelfest allen Beteiligten, Freunden und Gönnern des Vereins sowie all unseren Gästen aus Nah und Fern als gelungenes Fest in schöner Erinnerung bleiben.

Das 25-jährige Jubiläumsfest 1979

1979 beging man das 25-jährige Jubiläum des Vereins. Unter der Leitung von Josef Bemsel galt es, das Fest in würdigem Rahmen zu begehen. Dankenswerter Weise stellte Michael Regler seine Wiese als Festplatz zur Verfügung; da dem Jubiläumsfest ein Preisschießen vorausging, die Schießstände im Vereinslokal aber bei weitem nicht ausreichten, stellte Michael Schneider seine neu errichtete Maschinenhalle dem Verein zur Verfügung. Schirmherr des 25-jährigen Jubiläumsfest war Landrat Konrad Regler, der dieses Amt auch im Jubiläumsjahr 2002 übernommen hat. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte ihm der damalige Schützenmeister Ludwig Schlamp die Urkunde der Ehrenmitgliedschaft.

Für seine Verdienste um den SV Jurahöhe Pfahldorf e.V. wurde Schützenmeister Ludwig Schlamp vom damaligen Gauschützenmeister Franz Fürsich die goldene Ehrennadel verliehen.

Pünktlich zum Festsonntag zeigte sich nach heftigen Regenschauern an den vorhergehenden Tagen die Sonne: der Festgottesdienst wurde am Dorfplatz gefeiert, Pfarrer Georg Härteis, im selben Jahr zum Pfarradministrator von Pfahldorf ernannt – hielt die Festpredigt und am Nachmittag zogen 65 Vereine beim großen Festzug, der von der Festkapelle der „Lustigen Dorfmusikanten“ angeführt wurde, durch die festlich geschmückte Ortschaft.

Beim Jubiläumsschießen gingen 827 Schützen an den Schießstand.

Es war ein glanzvolles Jubiläum mit Tausenden von Besuchern.

VII. Die 80-er Jahre

1982 übernahm der Schützenverein die Patenschaft des Vereins  „Almberg Irfersdorf“.

Im selben Jahr wurde der Verein unter der Leitung von Schützenmeister Michael Mödl in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ingolstadt eingetragen.

Kaum waren die Feierlichkeiten des 25-jährigen Jubiläums verklungen, galt es, das Dorf für ein weiteres großes Ereignis herauszuputzen: nach vielen Jahren war es den Pfahldorfern vergönnt, Priesterweihe und Primiz eines ihrer Pfarrkinder zu erleben: Richard Hermann empfing am 29.Juni 1985 im Dom zu Eichstätt die Priesterweihe; einen Tag darauf, am 30.Juni war feierliche Primiz in Pfahldorf mit Tausenden von Besuchern.

Bereits wenige Jahre später,1996 konnte man wiederum eine feierliche Priesterweihe und Primiz im Ort feiern: Karl Hermann, der Bruder Richard Hermanns, wurde am 4. Oktober 1997 in München zum Priester für die Ordensgemeinschaft der Jesuiten geweiht, Primiz wurde am 12.Oktober 1997 in Pfahldorf gefeiert.

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Mitte der 80-er Jahre zeichnete sich ab, dass die Unterbringung des Schützenvereins im Gasthof Geyer nicht mehr allzu lange fortbestehen konnte, da der Vereinswirt einen Um- bzw. Neubau und eine Vergrößerung seines Lokals beabsichtigte.

Doch wohin sollten die Schützen mit ihrem Schießstand ausweichen? Für die Übergangszeit richtete man in der Scheune von Betty Krieglmeier einen provisorischen Schießstand ein.

Es zeichnete sich ab, zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr und mit der Pfarrei einen Gemeinschaftsbau zu verwirklichen, an der Stelle, an welcher das alte Schulgebäude stand. Es wurde bereits ein Bau- Ausschuss gewählt, doch sehr bald zeigte sich, dass ein solches Gemeinschaftsprojekt mit so vielen verschiedenen Interessengruppen nicht zu verwirklichen war.

Schließlich einigte man sich darauf, dass der Schützenverein als alleiniger Bauherr ein eigenes Schützenhaus errichtete.

Der sehr langen Vorbereitungszeit folgte eine umso kürzere Bauphase: in einer Rekordzeit von nur acht Monaten errichteten die Schützen ihr Vereinsheim, welches im Oktober 1988 vom damaligen Ortspfarrer Ludwig Schattenhofer eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben wurde.

Einen wesentlichen Beitrag zum neu errichteten Vereinsheim leisteten die Mitglieder selbst mit über 9000 geleisteten Arbeitsstunden.

Allein der Rohbau des insgesamt 538 000 DM teueren Projekts war in nur fünf Wochen erstellt worden.

Wie froh waren die Schützen, dass sie den provisorischen Schießstand aufgeben konnten, schon allein der Kälte wegen. Allerdings sorgte so manche Katze für Belustigung, wenn sie gerade an den Scheiben vorbeihuschte und lenkte die Aufmerksamkeit so mancher Schützen vom eigentlichen Ziel ab

Im Oktober 1988 wurde der neue Schießstand eingeweiht. Gewinner der Stand – Einweihungsscheibe war Pfarrer Ludwig Schattenhofer.

Im folgenden Jahr 1989 wurde das neue Haus offiziell mit einem Einweihungsschießen gebührend gefeiert.

831 Schützen aus 41 Vereinen kämpften um Sach- und Geldpreise. Die Eröffnungsscheibe gewann der Pfahldorfer Richard Müller, die Festscheibe errang Richard Wegrampf aus Titting.

Dass das neue Vereinsheim für Aufschwung sorgte, zeigte der enorme Mitgliederzuwachs, vor allem die Jugendlichen konnten sich für den Schießsport begeistern: bereits 1986 konnte eine dritte Mannschaft zu den RWK angemeldet werden. Schon 1989 nahm eine vierte Mannschaft an den RWK teil. 1992 fanden sich vier Pistolen-Schützen zusammen, die in der B-Klasse starteten.

Im Jahr 1995 konnte eine weitere Luftgewehr-Mannschaft angemeldet werden.

Die folgenden Jahre

Im Jahr nach der Fahnenweihe erstellte der Verein eine eigene Satzung, die von der Versammlung am 05.Januar 1960 angenommen wurde.

Im gleichen Jahr stellte der Verein zum ersten Mal am Dorfplatz einen elektrisch beleuchteten Christbaum auf. Wenige Jahre später, 1966 wurde unter der Leitung von Schützenmeister Josef Bemsel ein neuer Schießstand gebaut: Vereinswirt Johann Geyer stellte in seinem neu errichteten Gasthaus einen geräumigen Kellerraum zur Verfügung. Dort errichtete man – größtenteils in Eigenleistung – vier Schießstände, die mit neun Metern Länge aber etwas zu kurz waren. Im Jahr darauf wurde dann der Keller durchbrochen und weitere vier Meter ausgegraben und betoniert. Schließlich war der Schießstand 1968 fertig und konnte mit einem Preisschießen eingeweiht werden.

1967 starb Gründungs- und Ehrenmitglied Ernst Schönhuber.

1968 verstarb der eigentliche Initiator des Vereins, Maurermeister Karl Eckerle.

Beide Mitglieder erwarben sich um den Schützenverein Jurahöhe Pfahldorf bleibende Verdienste und große Anerkennung.

Der Schützenverein war aus dem aktiven Dorfgeschehen nicht mehr wegzudenken. Die Folge war, dass immer mehr Jungschützen Interesse am Verein und am Schießsport zeigten und die Mitgliederzahl ständig wuchs:

waren es im Jahr 1959 noch 40 Mitglieder, zählte der Verein zehn Jahre später 55 Mitglieder; 1979 -beim 25-jährigen Gründungsfest -waren 122 Mitglieder beim Schützenverein eingetragen. Wiederum zehn Jahre später, bei der Einweihung des neu errichteten Schützenhauses, zählte der Verein 180 Mitglieder.

Im Jubeljahr 2002 kann der Schützenverein Jurahöhe Pfahldorf auf 258 Mitglieder stolz sein.

1973 wurde zum ersten Mal eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen: erster Vereinsmeister auf der Jurahöhe wurde Andreas Krieglmeier.

Das zunehmende Interesse der Frauen am Schießsport führte 1971 zur Gründung einer Damengruppe mit den Schützinnen Anna Bemsel, Betty Krieglmeier, Walburga Krieglmeier und Christa Grüner.

Bereits 1974 konnte eine zweite Mannschaft zum RWK angemeldet werden, nachdem die erste Mannschaft bereits seit 1961 am Rundenwettkampfbetrieb teilnahm. Auch eine Juniorenmannschaft konnte gemeldet werden.

Ein Höhepunkt der 70-er Jahre des Vereins war das Königschießen 1975: zum ersten Mal setzte sich eine Frau gegen die männliche Konkurrenz durch, Betty Krieglmeier. Nach ihr gelang dies nur noch einer Frau, nämlich Stilla Heiß, die im Jahr 1989 die Königswürde erringen konnte.

1976 konnte sich Konrad Nerb gegen sämtliche Konkurrenz durchsetzen und wurde Gaukönig. Diese Ehre wurde auch den Schützen Xaver Eckstein jun. im Jahr 1981 und Willi Krieglmeier im Jahr 1994 zuteil.

Der größte Einzelerfolg in der Sportgeschichte des Vereins gelang 1975 dem Jungschützen Josef Schneider: mit 366 Ringen gewann er die Gaujuniorenmeisterschaft.

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